„Pauls Portables Planetarium“ – das Dutzend ist voll

Es war ein Telefonat im letzten Monat des Internationalen Astronomiejahrs 2009 und schon hatte die Vortragsreihe von Paul Hombach, Bonner Hobbyastronom bei KBA und VSB, ein neues Zuhause. Seit 2010 gibt es nun „Pauls Portables Planetarium“ im Deutschen Museum Bonn in der Ahrstraße 45, hat sich dort als feste Größe im Veranstaltungsplan des Hauses etabliert und findet mittlerweile quartalsmäßig 4 Mal im Jahr statt. Und die Besucherzahl scheint von Mal zu Mal zu steigen und so kamen letzten Dienstag zum ersten Astroabend 2013 rekordverdächtig etwa 120 an Astronomie interessierte Leute. Bis jetzt hat noch jeder einen Sitzplatz bekommen, aber wie das dritte Bild zeigt, musste nun sogar hinter der großen Säule angebaut werden.

An 4 Terminen im Jahr lädt Astronomie-Entertainer Paul Hombach ins Museum ein und bietet zwischen buntem Röntgenhimmel, runden Neutrino-Detektoren und dem großen Bonner Teilchenbeschleuniger eine gelungene Mischung aus aktuellen Themen, Rückschau und Himmelsvorschau mit Stellarium an. Informativ und doch amüsant gestaltet der Hobbyastronom, Musiker, Impro-Künstler im Springmaus-Theater sowie Online-TV-Moderator jede seiner Ausgaben, in die er immer auch besondere Highlights einbaut: Sei es nun ein Sommer-Special zum Mitmachen, eine Uraufführung seines komponierten Venustransit-Klangexperiments oder – so wie am Dienstag – eine kleine 3D-Show mit Rot-Grün-Brillen und als Abschluss gab’s passend zu Fastnachtsdienstag eine „Kosmologie für Karnevalisten“ genannte Büttenrede. Eine humorvolle Reise durch die komplette Entwicklungsgeschichte des Universums – inkl. Dunkler Materie und Dunkler Energie, Mainzer Mundart und Narrenkappe.

Und selbst wenn wieder einmal die anschließende Himmelsbeobachtung vor der Museumstür wegen Bewölkung ausfallen muss – die Chance auf klaren Abendhimmel zu „Pauls Portables Planetarium“ liegt eben nur bei 1:4 -, sind trotzdem immer ein paar aktive Hobbyastronomen im Publikum anwesend und beantworten im Anschluss gerne noch Fragen.

Die letzte Bürgersteig-Beobachtung am Museum liegt mittlerweile auch schon ein Jahr zurück: Am 01. Februar 2012 hielt sogar eine WDR-Kamera (unten Screenshots der WDR-Lokalzeit) fest, wie wir Sternfreunde mit zwei 12-Zöllern und anderen Teleskopen bei frostigen -5 Grad den Besuchern einen staunenswerten Blick auf Mond, Jupiter und andere Objekte bieten konnten. Da bleibt mir nur zu sagen: Clear Skies für „Pauls Portables Planetarium“! Die nächste Veranstaltung im Museum in der Ahrstraße findet am 14. Mai statt – zum 13. Mal, und vielleicht haben wir Sternfreunde mal kein Pech mit dem Wetter.

15.02.2013

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