Schon 50.000 Besucher im „Outer Space“ in der Bundeskunsthalle

„Wir sollten in den nächten Tagen den 50.000 Besucher zählen“, schrieb mir heute ein Mitarbeiter der Bundeskunsthalle in Bonn. Gemeint ist die großartige Ausstellung „Outer Space – Faszination Weltraum“, die in weniger als zwei Monaten bereits 50.000 Besucher anlockte und die jetzt noch gut drei Monate lang bis zum 22. Februar besucht werden kann. Auf unvergleichliche Weise begegnen sich hier zwei eher gegensätzliche Facetten des Weltraums – die Kunst und die Wissenschaft – tatsächlich auf Augenhöhe. Wie Raumfahrt-Exponate zu Kunstwerken oder wie umgekehrt Kunstobjekte und -installationen von der Wissenschaft beeinflusst werden, lässt sich wunderbar in „Outer Space“ entdecken. Schon einige Male habe ich ausführlich – u.a. mit einem langen Fotobericht oder meinem Blog-Interview mit dem Ausstellungsleiter – über die große Bonner Weltraum-Ausstellung berichtet. Genau dieser interdisziplinäre Charakter ist der außerordentliche Reiz der sehenswerten Schau. Und was mich als Hobbyastronom und Initiator der öffentlichen Beobachtungen besonders freut, ist, dass der Köln-Bonner-Astrotreff (KBA) einen kleinen Teil zu „Outer Space“ beiträgt und die Faszination Weltraum live im Okular zeigen kann. Schon zur Sonnenbeobachtung am 03. Oktober, dem ersten Ausstellungstag, und zur Mondbeobachtung am 01. November bauten wir Sternfreunde unsere Teleskope einfach auf dem Platz vor der Bundeskunsthalle auf, und so haben wir das auch wieder am 29. November vor. Die Wetterprognosen versprechen aktuell sogar 8 Sonnenstunden, so dass ich doch zuversichtlich bin, dass die nächste öffentliche Outer-Space-Himmelsbeobachtung mit dem KBA wie geplant stattfinden kann. Wenn es wolkentechnisch weiter so gut aussieht, dann werden ab 16:30 Uhr auf dem Museumsplatz bzw. direkt neben der Ariane-Trägerrakete zum dritten Mal die Teleskope bereitstehen.

In diesem Sinn: clear skies und auf die nächsten 50.000!

26.11.2014

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1 Response to “Schon 50.000 Besucher im „Outer Space“ in der Bundeskunsthalle”



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