Exomond-Sucher haben erste Ziele analysiert

Vor einem Jahr startete Anfang 2012 mit dem HEK-Projekt (Hunt for Exomoons with Kepler) unter der Leitung des Harvard-Astrophysikers David Kipping die erste systemtische Suche nach exstrasolaren Monden; letzte Woche erschienen nun die ersten ausgewerteten Daten. Mit einem Algorithmus wurden zuerst sieben mögliche Kandidaten aus den Datenmengen des Exoplaneten-Suchers Kepler herausgefiltert. Ein direktes Signal brachte die Analyse der Lichtkurven der sieben Ziele allerdings nicht zum Vorschein, mit diesem ersten Negativresultat ließen sich aber immerhin die Größenverhältnisse von Planet und Mond mit bis zu 95% Wahrscheinlichkeit eingrenzen.

So machen sich Monde von Exoplaneten bemerkbar

Aber auch die erfolgreichen Amateurforscher der Planet Hunters, wo jeder die Kepler-Lichtkurven genau unter die Lupe nehmen kann, suchen nach Hinweisen von Exomonden und sogar Planetenringen. Zu einem möglichen System mit einem erdgroßen Exomond wurde schon im Oktober berichtet. Ein aussichtsreicher Mond-Ring-Kandidat könnte z.b. der etwa 13,5mag helle Stern KIC 8845026 sein, zu dem im November gepostet wurde: „a perfect M&R-Candidate“.

14.01.2013

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