Update zur Nova Sgr 2012 #4

Nach meiner ersten Sichtung konnte ich die am vergangenen Wochenende entdeckte helle Nova im Schützen überraschenderweise trotz des wechselhaften Wetters weiter verfolgen. Nachdem ich sie in der Nacht zu Montag (09. Juli) erstmals erwischt hatte, konnte ich den „neuen Stern“ – über 10.000 Mal heller als normal – noch bei drei darauffolgenden Gelegenheiten bis zur Nacht auf Donnerstag (12. Juli) überwachen.

Beobachtet wurde immer so gegen halb 1, die Helligkeit blieb dabei nahezu gleich bei 7,8mag, was auch für die langsame Entwicklung von Fe II-Novae spricht. Aufgrund häufiger horizontnaher Dunstschleier musste für eine eindeutige Identifizierung das 20×60 ans Fenster, erst die vierte Nacht war kurzzeitig klar genug, so dass eine Sichtung mit einem abgestützten 10×50-Fernglas möglich war.

Aufgrund der Helligkeit von aktuell ca. 8,0mag (Tendenz fallend) wird die Nova auch von Amateurastronomen spektroskopisch untersucht, wobei sich neben den typischen Emissionslinien von Eisen auch  Sauerstoff und Natrium in der sich mit 1.000 bis 2.000 km/s ausdehnenden Explosionswolke zeigt.

ESO

13.07.2012

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