„Eine Kerze auf einem Jupitermond“

Vergangene Woche wurde bei einer „feierlichen Zeremonie“ am 09. Mai das erste Instrument für das James Webb Space Telescope (JWST) an die NASA übergeben: MIRI, eine Kombination aus Kamera und Spektrograf, wird den Himmel im mittleren Infrarotbereich untersuchen. Das Instrument soll so empfindlich sein, dass man damit noch eine Kerze auf einem Jupitermond nachweisen kann. An die Konstruktion wurden hohe Anforderungen gestellt, z.b. sicherer Betrieb bei nur 7 Kelvin, eine Auflösung von weniger als 4 Bogensekunden und Beständigkeit gegen die Vibrationen während des Starts – im Jahr 2018.

Zu den Präzisionselementen, die das Max-Planck-Institut für Astronomie (MPIA) in Heidelberg entwickelt hat, gehört auch das 30cm große Filterrad mit insgesamt 18 Filterpositionen, mit denen die zahlreichen Spektrallinien im Infrarotlicht analysiert werden sollen. Mit einzelnen Filterelementen können in den IR-Spektren beispielsweise Ammoniak (F1065C), Kohlendioxid (F1550C), Methan (F770W) oder Wasser (F560W) nachgewiesen werden.

15.04.2012

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