HST beobachtet auch den Venustransit – indirekt

Man mag es kaum glauben, aber sogar das HST im Erdorbit soll den Venustransit in vier Wochen verfolgen. Allerdings wird dafür der 2,4m-Spiegel nicht in Richtung Sonne gerichtet, sondern vielmehr wird das Weltraumteleskop den Mond anpeilen. Es wird nämlich versucht eine winzigste Lichtabschwächung im reflektierten Sonnenlicht  zu beobachten. Aus dieser indirekten Venustransit-Beobachtungsmethode versucht man sogar spektroskopisch Informationen über die Venusatmosphäre zu gewinnen.

Zu diesem Plan fallen mir nur Keplers Worte ein: „Mir kommen die Wege, auf denen die Menschen zur Erkenntnis der himmlischen Dinge gelangen, fast ebenso bewunderungswürdig vor, wie die Natur der Dinge selber.“ Eine Testbeobachtung mit dem HST, bei der auch die gezeigte Mondaufnahme entstanden ist, wurde bereits am 11. Januar durchgeführt.

10.05.2012

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