Supernova-Kandidat im Eskimonebel

Neben der sehr strukturreichen Nebelhülle ist der Eskimonebel NGC 2392 auch für seinen hellen Zentralstern bekannt. In einer nun vorlegten Studie geht man davon aus, dass es sich dabei nicht um die eigentliche Ionisationsquelle für das Nebelleuchten handeln kann. Mit 43.000 Kelvin ist er zu kühl um einzelne Emissionslinien zu erklären, allein die NeV-Linie des vierfach ionisierten Neons deutet auf Temperaturen von über 100.000 Kelvin hin. Darum nimmt man jetzt einen Partnerstern mit 250.000 Kelvin und einer Sonnenmasse an. Während normale Weiße Zwerge mit 0,6 Sonnenmassen Durchmesser von 20.000 Kilometer erreichen, wäre der massereichere Begleiter von der Größe der Erde um einiges kompakter.

Zusammengenommen würde dieses Sternsystem aus zwei Weißen Zwergen eine Masse von 1,6 Sonnenmassen besitzen, was ihn sogar zu einem Kandidat für eine Supernova vom Typ Ia macht.

04.05.2012

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1 Response to “Supernova-Kandidat im Eskimonebel”



  1. 1 Eskimo- und Ameisenenebel verwandt? « Zauber der Sterne Trackback zu . um .

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